Mit zusammengekniffenen Augen schielt der einsame Mann in den grellen Vollmond, inhaliert gekonnt den Rauch der starken Zigarette und denkt daran wie schön es einmal war. Gemurmelte Selbstgespräche taumeln aus einem leicht geöffneten Mund, Nuscheln und Verfluchen, dezente Hinweise an sich selbst oder den gesamten Rest der Welt. Eine funkelnde Decke voller Sterne erobert sich die Nacht. Quälend kriecht die Stille durch den Geist und sieht sich stumm das wirre Gut der Gedanken an. Wunderlicher alter Mann! Eitel bis in Zehenspitzen und die aller letzte Kastanie am Baum! Das Gefühl ist wie ein warmer Schlafsack. Es bleibt ab diesem Augenblick.
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