Samstag, 28. Februar 2026

MUSIKALISCHER FUND.



Seltsame Funde - nicht weniger faszinierend und überraschend für den Beobachter. Zu den rhythmischen Sounds der Achtziger haucht ein geschmeidiger Mann in unvorteilhafter Optik geradezu liebevoll seine Texte ins Mikrofon. Ein Freak? Donny Benét ist irgendwie niedlich schon beim zweiten Hören und Sehen! Zunächst begleitet er den Genießer nostalgischer Musik auf eine schillernde Reise im Rückwärtsgang ... sanft, tanzbar, gleitend, weich gezeichnet und vollgepackt mit Erinnerungen. Nicht wirklich neu erfunden und dennoch lange genug her, um es romantisch verklären zu dürfen. Schließlich er selbst - ein optischer Mix aus dem netten Zuhälter von nebenan, Liebling aller Schwiegermütter und erfolgloser Vertreter von Rasur-Schäumen. Drollig, putzig, lustig und anziehend kultig. Mit dem möchte ich wirklich mal gern um die Häuser ziehen!

Mit etwas Recherche und leicht gesteigertem Aufwand habe ich mir eines seiner schwer erreichbaren Alben gegönnt. Beim Hören knabbere ich an bunten Speckseilen, wippe vorsichtig mit dem Kopf und tappe den rechten Fuß auf dem verstaubten Teppichboden. Der Mann aus Australien traut sich was! Die Videoproduktionen sind geradezu berstend vor Ironie - und trotzdem nimmt man ihm die Leidenschaft für seine Melodien ab. Gut macht er das! Vorbildliche Reproduktion einer musikalischen Epoche - das wird die Note 1 und außerdem ist er eine Runde weiter. Ob es für das ganze große Finale langt? Wohl nicht. Der Zeitgeist frisst die besten Ideen wie versalzene Cracker. Aber mein Freund und Bruder - das ist Donny Benét geworden - in meine zwei Herzen hat er sich gespielt!

//Wer neugierig genug ist//Youtube//Donny Benét//Name eingeben//Freuen!


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