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Samstag, 14. Februar 2026

MÄRZ.



Du gehst einstweilen gebückt vorüber und deine Wintersonne wird qualvoll verdursten. Die Wege verlieren ihre gelobte Einsamkeit, eine friedliche Ruhe verkriecht sich zwischen den noch halb erfrorenen Halmen. Niemand hat dich nach deiner Meinung gefragt. Deine zögerlichen Farben verkünden reizvolle Versprechungen, das Wachsen entspricht nur der üblichen Hoffnung nach einer weiteren Zugabe. Du versuchst es immer wieder aufs Neue. Nimmersatter, zappeliger März - zweifelnder Wichtigtuer! Deine schmalschultrige Kälte zerbricht an dem Lauf der Dinge! In deiner Nähe tummeln sich die ersten Begeisterten ... Das Trügerische daran sind all die Versprechungen und das vermeintlich gut Gemeinte. Jeder verfällt seinen sehnsüchtigen Gedanken, jeder vergibt plötzlich alle Schuld - und nur du, du eingeklemmter März, wirst um die Dummheit aller wissen!

Samstag, 4. Oktober 2025

KEINE BEWEGUNG.



Still jetzt! Regen fällt in feinen Linien und ich möchte das du schweigst. Das du Ruhe gibst und alle Farben verblassen. Es ist zu viel von allem da und der Moment zum Innehalten scheint verpasst. Verdammtes Begehren! Mach bitte keinen Wind! Lass alles an seinem angestammten Platz und begib dich hinaus ... in die weite Welt und such dort weiter nach den Erfüllungen. Ich für meinen Teil erstarre und höre einfach weg. Schließe meine Augen und erhebe meine Hände. Ergebe mich. In den Schräglagen des Lebens kommt alles ins Rutschen - die Tiere des Waldes stellen sich tot. Wir können lernen und begreifen. Mehr nicht. Im Kosmos nur ein einzelner Punkt der sich nicht bewegt.